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Historie
der Lehrbaustelle Bebra
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Bedingt durch die zahlreichen Auszubildenden und wegen der ständig wachsenden Anforderungen an die Ausbildung waren verschiedene Ausbaumaßnahmen erforderlich.Schon 1982 mussten Büroräume angebaut werden. Unter der Leitung des damaligen Obermeisters Georg Gleim wurde dann 1994 eine Tiefbauhalle errichtet und 1997 die Aufstockung und Erweiterung um einige Lehr- und Verwaltungsräume vorgenommen. Darüber hinaus wurde kontinuierlich in Maschinen und Geräte investiert, um den Auszubildenden einen aktuellen Stand der Technik bieten zu können. Im Jahre 1993 kamen Bauhandwerksinnung und Landkreis überein, das Grundstück und die Gebäude an die Innung zu verkaufen. Nachdem die einschlägigen Ministerien zugestimmt hatten, wurde der Übergabevertrag abgeschlossen. Aber nicht nur die Zusammenarbeit mit dem Landkreis verläuft reibungslos, auch mit der Urlaubskasse Wiesbaden, sowie den Zuwendungsgebern aus dem Land und dem Bund, vertreten durch die Handwerkskammer Kassel und den Landesinnungsverband in Frankfurt, arbeiten wir gut und gern zusammen. Von besonderer Bedeutung ist die Tatsache, dass die Lehrbaustelle der Bauwirtschaft mit ihrem Grundstück direkt an die beruflichen Schulen des Kreises grenzt. Hier findet ein ständiger Austausch von Informationen, gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamen Projektarbeiten statt. Beispiele sind sowohl bei uns als auch bei der Berufsschule zu sehen. Selbstverständlich nehmen die Partner im dualen System auch die Gesellenprüfungen gemeinsam ab und auch in unseren Prüfungsausschüssen besteht ein sehr gutes Einvernehmen. Politische Veränderungen haben natürlich entsprechende Auswirkungen auf unsere Lehrbaustelle. So machte sich die Grenzöffnung zunächst positiv in unseren Ausbildungszahlen bemerkbar. Aber auch den Rückgang der Baukonjunktur bekommen wir zu spüren. Die Anzahl unserer Auszubildenden geht seit 1998 zurück und auch Zusammenlegungen im industriellen Bereich scheinen sich auszuwirken. Die Anzahl der im Kreis abgeschlossenen Ausbildungsverträge läßt nach. Für die Zukunft unserer Lehrbaustelle wünschen wir uns, natürlich zahlreichen, interessierten Nachwuchs, der von den Haupt- und Realschulen gut vorbereitet ist. Die Anforderungen in unseren Berufen steigen mit den Veränderungen in den Ausbildungsordnungen und mit dem technischen Fortschritt. Vielleicht wird sich zukünftig auch der ein oder andere Abiturient überlegen, ob eine Berufsausbildung nicht eine solide Grundlage für seine beruflichen Pläne ist.Andererseits sollte man auch in Zukunft schulisch schwächeren jungen Leuten die Möglichkeit einräumen, über Qualifizierungsbausteine zu Abschlüssen in den Bauberufen zu kommen. Man sollte ihnen Abschlüsse, entsprechend Ihrer Fähigkeit, anbieten, die ihnen ihr Einkommen sichern hilft. Der Zukunft der Lehrbaustelle sehen wir mit großer Zuversicht entgegen, da wir jetzt nicht nur die Ausbildung der Straßenbauer bis zum 3. Ausbildungsjahr durchführen, sondern auch weitere berufsvorbereitende Maßnahmen halten, die Jugendliche auf eine qualifizierte Ausbildung vorbereiten. |
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Klaus Stöcker Obermeister |